Kekskrieg beim Discounter
Es herrscht Krieg an den Keksregalen bei Rewe, Tengelmann und Kaufland. Dort kämpfen momentan eben diese Discounter gegen den Keksproduzenten Bahlsen, der schon zum zweiten mal in diesem Jahr mit der Keule Preiserhöhung droht.
Zehn Prozent mehr fürs Plätzchen will der Hersteller der berühmten Butterkekse diesmal – die letzte diesjährige Preiserhöhung von 8 Prozent habe die Mehrausgaben durch die gestiegenen Produktionskosten nicht auffangen können, hört man aus Hannover. Die Discounter wollen das Spiel nicht mitspielen und die Preiserhöhung nicht akzeptieren – mit der Konsequenz, dass sich die Keksregale vielerorts bereits leeren, da Bahlsen zum ursprünglichen Preis nicht mehr liefert. Nur Saisonartikel wie Lebkuchen und Spekulatius sind zu haben ((Und ich bin mir sicher, dass ich diese Weihnachtsartikel dieses Jahr schon im Juni in den Läden gesehen habe. Wahrscheinlich kann man bald im September schon Ostereier fürs Folgejahr kaufen…)).
Dem Verbraucher bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als der Wirtschaft gespannt zuzuschauen und gebannt zu verfolgen, welches Schwert sich als schärfer erweist: die Einkaufsmacht der Discounter, oder die Marke eines Herstellers. Vielleicht lehnen wir uns einfach zurück – bei einem Tässchen Tee und einem Keks von Griesson-de Beukelaer





02. 10. 2008, 12:08 |
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Ein Kommentar
1.
Ende des Kekskrieges schrieb am 13. Oktober 2008 um 15:44
[...] Es ist noch garnicht so lange her, dass wir uns fragten, ob die Einkaufsmacht der Discounter, oder die Marke eines Herstellers die stärkere Wirtschaftliche Position darstellt. Anschauungsunterricht erhalten haben wir im Kekskrieg zwischen Bahlsen und den Discountern Rewe, Tengelmann und Kaufland, welche Bahlsen einfach mal nicht mehr mit seinen Produkten belieferte, weil die Discounter eine von Bahlsen gewollte Preiserhöhung nicht akzeptierten. [...]