05. Mai 2009

Newsflash

-Preissturz im Supermarkt-

Grundlebensmittel wie Milch, Butter und Mehl sind im Preis gesunken. Uns freut’s die Produzenten wohl eher weniger…
Einkaufen billig wie nie

Die Bauern sind entsetzt von der Preispolitik alà Aldi, Penny & Co
“Die Milchpreissenkung ist mehr als ein Schlag ins Gesicht unserer Milchviehhalter”

die Diskussion geht also weiter…weitere Infos

19. März 2009

Newsflash

Salmonellenbelastung in Edeka Wurst

Salmonellenbelastung in der Edeka Hausmarkenwurst „Gut&Günstig“.

Betroffen sind rund 3000 Packungen mit den Nummern „800.061 und 800.062“ Die Nummer ist auf dem Etikett zu finden. Die Wurst sollte nicht verzehrt werden!


Starbucks im Supermarkt!

Ab April gibt’s die beliebtesten Starbucks Kaffeesorten, in der unfertigen Version, auch im Supermarkt um die Ecke. Die vier Sorten “Starbucks House Blend”, “Guatemala Antigua”, “Ethiopia Sidamo” und “Sumatra” sollen ab dann in ausgewählten Supermärkten zum Verkauf Angeboten werden.

Autos im Supermarkt?

Beim Supermarkt Discounter Lidl gibt’s demnächst auch Autos im Sortiment.

Jedoch beschränkt sich das Angebot auf den Online Shop. Angeboten werden die Modelle Opel Corsa für 10.517€ und der VW CrossPolo für 13.645€.

Haken an der Sache, abgsehen davon das es sich um EU-Importwagen handelt, sind die enorm hohen Lieferzeiten von bis zu 7 Monaten.

https://autos.lidl-shop.de/


Abzuwarten bleibt, ob man demnächst an der Kasse auch Ersatzteile ordern oder den Termin für die nächste Inspektion buchen kann.

13. Januar 2009

Mal wieder Neues vom Discounter

Wirtschaftskrise mal anders

Chancen sehen, statt Schwarzmalen. Nachdem WalMart auf dem deutschen Markt kläglich gescheitert ist, holt Aldi jetzt zum Gegenschlag aus und will noch in diesem Jahr 75 neue Märkte in den USA eröffnen. Vor allem Oklahoma und Texas hat Aldi sich als Ziel auserkoren.
Seit dem Markteintritt Aldis in den USA 1976 hat der Discounter dort ein Filialnetz mit mehr als 1000 Läden aufgebaut - der Aldi-Umsatz in den USA von ca. 7 Mrd. Dollar wirkt im Vergleich zu dem von WalMart mit 375 Mrd. Dollar allerdings verschwindend gering.

Wirtschaftskrise mal anders II

Edeka will mehr Arbeitsplätze schaffen. Edeka-Chef Markus Mosa sagte dem »Hamburger Abendblatt«, Edeka wolle noch in diesem Jahr 8000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Bahnticketsvomdiscounter 2.0

Eigentlich keine wirkliche Neuigkeit, trotzdem aber schön zu lesen: »Mit Lidl-Zugtickets auf den Schwatzmarkt«

31. Dezember 2008

Die Jahresprognose 2009

So. Jetzt wird’s trendy und wir vom kaufroboter werden zu Wahrsagern. Hier könnt Ihr nämlich lesen, was im kommenden Jahr so alles passieren wird. Ende 2009 rechnen wir dann mal aus, was wir hier so alles richtig vermutet haben und geben die Prognose für 2010 ab. Jetzt aber mal zur Sache:

Januar 2009

Das Jahr fängt mal anders an, als die letzten Jahre: keine Preiserhöhungen. Die Händler haben Angst davor, die Angst der Kunden vor der Rezession könnte mit Preissteigerungen weiter geschürt werden. Hochkonjunktur haben nur die Krankenhäuser, die die vielen Silvesteropfer versorgen müssen, die sich mit den besonders günstig erworbenen Feuerwerkskörpern selbst verletzt haben.

Februar 2009

Die Kaufunlust der Amerikaner wächst weiter. Präsident Obama stellt sich vor, was George W. Bush gegen die Rezession getan hätte1 und probiert voller Elan mal was Neues aus: Problemlösung statt Ablenkung.

März 2009

Die Krise schwappt endgültig nach Deutschland - aber entgegen allen Erwartungen begreifen die Deutschen das Problem eher als Chance. Zum Beispiel für die Umwelt. Die Leute setzen zunächst aus gefühltem Geldmangel verstärkt auf Gebrauchtwaren und recyclete Produkte und stellen fest, das sowas wirklich Sinn macht.

April 2009

Das komplette Kaufroboter-Team hat Geburtstag2 und die Welt hält andächtig inne ;-)

Mai 2009

Es wird wieder wärmer. Die Laune der Bevölkerung bessert sich. Viele Menschen in Deutschland entdecken das Liveshopping für sich und stellen fest, dass sich da echte Schnäppchen machen lassen.

Juni und Juli 2009

Klimawandel sei Dank wird es richtig warm und das alljährliche Sommerloch wird mit haarsträubenden Stories über Alligatoren in Kinderplanschbecken und einen fast handfesten Speiseeisskandal gefüllt. Die Discounter nutzen den Skandal, um endgültig die letzten noch im Verkauf befindlichen Reste an Frischmilch aus den Regalen zu entfernen und verteufeln die bösen Kühe.

August 2009

Hitzewelle. Die Discounter setzen so viele Ventilatoren und Klimageräte ab, wie nie zuvor. Auf dem von der Kanzlerin anberaumtem Hitzegipfel wird beschlossen, der breiten Masse aufklappbare Swimmingpools zur Verfügung zu stellen - und das schon bis 2039.

September 2009

Die Temperaturen fallen langsam unter 30 Grad. Die Discounter nehmen dies zum Anlass, die Regale mit den ersten Weihnachtsartikeln zu bestücken.
Auf dem Oktoberfest in München gibt es erstmal Spekulatius zum Brathändl.

Oktober 2009

Porsche kauft die restlichen deutschen Automobilhersteller und ein Urdeutscher Traum wird wahr: jeder kann ab sofort einen Porsche fahren.

November 2009

Die ersten Discounter ersetzen das Weihnachtssortiment durch das Ostersortiment. Silvesterraketen stehen einträchtig neben bunt gefärbten Eiern und Osterhasen.
Das Weihnachtsgeschäft in den Elektronikketten brummt und statt der bisher bewährten Null-Prozent-Finanzierung bieten die ersten Unternehmen Rabatte bei Finanzierung des Einkaufs an.

Dezember 2009

Die Arbeitnehmer taumeln die letzten Meter auf dem Weg zum Weihnachtsfest. Aus Angst vor Entlassungen hatten 50% der Arbeitnehmer auf ihren Jahresurlaub verzichtet - die Zahl der Krankentage tendiert gegen null.
Zu Weihnachten werden wieder unzählige Weihnachtsbäume angezündet und pünktlich am Montag den 28. Dezember werden die Weihnachtsgeschenke wieder zurück zu den Elektronikketten getragen, oder gleich Online verramscht.
Am Donnerstag, den 31.12.2009 sitze ich wieder hier und lache über das, was ich heute hier verbrochen habe. Nachdem die Lachtränen weggewischt sind, mache ich mich daran, mir das Jahr 2010 vorzustellen.

Kurztipp 2010

Alles wird wieder gut. Bestimmt.




In diesem Sinne: Guten Rutsch - bis übermorgen!

  1. Nämlich: einen kleinen Krieg gegen ein Land, das zur Achse des Bösen gehört, angezettelt… []
  2. Kein Quatsch []

18. Dezember 2008

Discounter-News am Nachmittag

Hier mal wieder ein kleiner Newsflash mit so einigen spannenden Infos

Wenn der Weihnachtsmann die falschen Geschenke durch den Schornstein wirft…

… dann steht der beschenkte erstmal etwas mürrisch vor einem kleinen Problem: Einfach in die Tonne mit dem Zeug - das macht man nicht. Also was stellt man mit dem ganzen unnützen Krempel an? Bei Yahoo! gibt’s einen schönen Artikel zu dem Thema, der auch gleich mit dem Gerücht aufräumt, es gäbe in Deutschland ein »Recht auf Umtausch«.

Mal was praktisches verschenken!

Bei CNET hat der Kaufroboter ein wirklich nützliches Weihnachtspräsent aufgestöbert: Das Solar-Handy-Aufladegerät für den Schlüsselanhänger. Cool. Volle Punktzahl!

Schattenseite der Schnäppchen-Jägerei

Immer niedrigere Preise und stärkerer Konkurrenzdruck fördert die Schwarzarbeit. So geschehen in München, wo jetzt bei Razzien des Zolls bei Billigfriseuren rund um den Münchener Hauptbahnhof wirklich unglaubliche Dinge entdeckt wurden. Mehr dazu beim Bayerischen Rundfunk.

Mal wieder Bahntickets bei Lidl

Ab dem kommenden Montag (das ist der 22.12.) kann der geneigte Kunde mal wieder bei Lidl Bahntickets erwerben. Insgesamt sollen 750.000 Ticketheftchen mit jeweils zwei Fahrscheinen verkauft werden - zu einem Stückpreis von 55 Euro pro Heftchen.

Die Fahrkarten berechtigen zur Fahrt in der zweiten Klasse und zwar mit dem ICE quer durch Deutschland. Vor Fahrtantritt muss der Ticketinhaber nur das Reisedatum und die gewünschte Strecke auf dem Ticket notieren und schon kann die Reise losgehen.

Die Bahn will mit dieser Aktion nach eigenen Aussagen »neue Kunden gewinnen und zeigen, wie einfach und attraktiv Bahn fahren ist« - und mit den Lidl-Tickets scheint das Bahnfahren tatsächlich einfach und preiswert zu sein. Das hatten Lidl und Die Bahn schon 2005 mit einer ähnlichen Aktion bewiesen. Leider hat die Bahn diese einfache Variante der Tickets nicht ständig im Sortiment. Nach der Aktion heißt es dann wieder: »Willkommen im Ticket- und Tarifdschungel. Schön, dass Sie die weite Anreise durch die Servicewüste unbeschadet überstanden haben!« ;-)

13. Oktober 2008

Ende des Kekskrieges

Es ist noch garnicht so lange her, dass wir uns fragten, ob die Einkaufsmacht der Discounter, oder die Marke eines Herstellers die stärkere Wirtschaftliche Position darstellt. Anschauungsunterricht erhalten haben wir im Kekskrieg zwischen Bahlsen und den Discountern Rewe, Tengelmann und Kaufland, welche Bahlsen einfach mal nicht mehr mit seinen Produkten belieferte, weil die Discounter eine von Bahlsen gewollte Preiserhöhung nicht akzeptierten.

Jetzt sieht es so aus, als ob sich Bahlsen mit Kaufland und Rewe geeinigt hätte.

“Unsere Preiserhöhung wird von Rewe akzeptiert und unsere Ware wieder geliefert”, sagt eine Bahlsen-Sprecherin - ein Rewe-Sprecher war jedoch nicht zu einem Kommentar zu bewegen, was vielleicht daran liegen mag, dass - wie Insider munkeln - Rewe die Preiserhöhung eben doch nicht akzeptiert habe, Bahlsen das aber anders nach außen kommuniziere, um die Verhandlungsposition gegenüber anderen Händlern nicht zu schwächen. Aber das sind natürlich nur Gerüchte mit nicht zu überprüfendem Wahrheitsgehalt.

Freundin beschert Rewe eine Bauchlandung

Am Anfang dieses Monats startete der Rewe-Konzern mit der neuen Frauenzeitschrift “Laviva”. 700.000 Exemplare der Zeitschrift werden über die Märkte vertrieben. Bislang zumindest. Denn jetzt hat Burdas Freundin-Verlag einen Sieg in Form einer einstweiligen Verfügung vor dem Landgericht München errungen.

Untersagt wird dem Rewe-Konzern unter anderem für Laviva mit dem Satz “Die beste Freundin ist nichts gegen ‘Laviva’” zu werben. Auch wurde der Rewe untersagt, die Zeitschrift mit redaktionellen Seiten herauszugeben, die in ihrer Gestaltung denen der “Freundin” stark ähneln - das Gericht “sähe in der Aufmachung von ‘Laviva’ mitunter einen deutlichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht”, wie Freundin-Verkagsgeschäftsführer Henning Ecker dem Branchenmagazins “Kontakter” mitteilte.

02. Oktober 2008

Kekskrieg beim Discounter

Es herrscht Krieg an den Keksregalen bei Rewe, Tengelmann und Kaufland. Dort kämpfen momentan eben diese Discounter gegen den Keksproduzenten Bahlsen, der schon zum zweiten mal in diesem Jahr mit der Keule Preiserhöhung droht.

Zehn Prozent mehr fürs Plätzchen will der Hersteller der berühmten Butterkekse diesmal - die letzte diesjährige Preiserhöhung von 8 Prozent habe die Mehrausgaben durch die gestiegenen Produktionskosten nicht auffangen können, hört man aus Hannover. Die Discounter wollen das Spiel nicht mitspielen und die Preiserhöhung nicht akzeptieren - mit der Konsequenz, dass sich die Keksregale vielerorts bereits leeren, da Bahlsen zum ursprünglichen Preis nicht mehr liefert. Nur Saisonartikel wie Lebkuchen und Spekulatius sind zu haben1.

Dem Verbraucher bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als der Wirtschaft gespannt zuzuschauen und gebannt zu verfolgen, welches Schwert sich als schärfer erweist: die Einkaufsmacht der Discounter, oder die Marke eines Herstellers. Vielleicht lehnen wir uns einfach zurück - bei einem Tässchen Tee und einem Keks von Griesson-de Beukelaer ;-)

  1. Und ich bin mir sicher, dass ich diese Weihnachtsartikel dieses Jahr schon im Juni in den Läden gesehen habe. Wahrscheinlich kann man bald im September schon Ostereier fürs Folgejahr kaufen… []
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